Alkoholfrei und histaminfrei
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Genuss ohne Reue mit alkoholfreiem Wein.
Alkoholfreier Wein ist längst keine Ausnahme mehr. Immer mehr Menschen entscheiden sich bewusst dafür auf Alkohol zu verzichten – sei es im Rahmen des „Sober October“, des „Dry January“ oder an Wochentagen, an denen ein klarer Kopf am nächsten Morgen wichtig ist. Doch auch für Menschen mit Histaminintoleranz kann alkoholfreier Wein eine attraktive Alternative sein, um das Lebensgefühl mit Wein zu genießen, ohne Beschwerden zu riskieren. Aber wie sieht es mit dem Histamingehalt und der Qualität aus? Wir klären auf, welche Weine sich für Menschen mit Histaminintoleranz eignen und worin sie sich von anderen alkoholfreien Weinen unterscheiden.
Was versteht man unter Histaminintoleranz?
Histaminintoleranz ist eine Unverträglichkeit, bei der der Körper Histamin nicht effizient abbauen kann. Histamin ist ein biogenes Amin, das in vielen Lebensmitteln vorkommt und allergische Reaktionen auslösen kann. Zu den häufigsten Symptomen gehören Kopfschmerzen, Hautrötungen, Verdauungsprobleme und Atembeschwerden. Besonders Rotwein enthält Histamin in höheren Konzentrationen.
Histamin im Wein
Bei der Herstellung von Wein, insbesondere von Rotwein, kommt es zu einer Fermentation, bei der Histamin und andere biogene Amine entstehen. Dies trägt zu den typischen Beschwerden bei Menschen mit Histaminintoleranz bei.
Der Einfluss von Alkohol auf den Histaminabbau
Der Abbau von Histamin im Körper erfolgt durch das Enzym Diaminoxidase (DAO). Bei Menschen mit Histaminintoleranz reicht die Produktion von DAO jedoch oft nicht aus, um den Überschuss an Histamin abzubauen. Alkohol verschärft dieses Problem, indem er die Aktivität des Enzyms hemmt und den Histaminabbau im Körper somit erschwert:
- Alkohol beeinträchtigt DAO: Alkohol hemmt das Enzym DAO, wodurch der Körper weniger effizient Histamin abbauen kann.
- Wein enthält von Natur aus Histamin: Besonders in Rotwein finden sich hohe Histaminmengen, was bei empfindlichen Personen zu Beschwerden führt.
- Auch andere Bestandteile im Wein, wie Sulfite oder Tannine, können die Histaminfreisetzung fördern und die Wirkung des DAO-Enzyms noch weiter blockieren.
Herstellung von alkoholfreiem Wein
Alkoholfreier Wein wird in der Regel durch Entalkoholisierung gewonnen, bei der der Alkohol mittels Vakuumdestillation entfernt wird. Dabei gehen jedoch nicht nur der Alkohol, sondern auch viele Aromen verloren. Diese müssen später wieder hinzugefügt werden, um den Geschmack des Weins zu bewahren.
Proxy-Weine – eine neue Alternative
Neben herkömmlichem alkoholfreiem Wein gibt es auch Proxy-Weine. Diese innovativen Getränke bestehen aus einer Mischung von Säften, Tees, Gewürzen und Bitterstoffen und bieten eine ganz eigene Komplexität. Sie ähneln zwar im Geschmack Wein, imitieren aber keine bestimmte Rebsorte. Proxy-Weine bieten eine spannende, neue Option für alle, die auf Alkohol verzichten möchten.
Alkoholfreier Wein für histaminempfindliche Menschen
Da der Alkoholanteil fehlt, ist der Einfluss auf DAO jedoch geringer. Allerdings bleibt der Histamingehalt in vielen alkoholfreien Weinen erhalten, was auch hier ein Problem darstellen kann. In der Regel enthält Weißwein ohne Alkohol weniger Histamin als Rotwein ohne Alkohol und ist somit oft besser verträglich.
Histaminfreie Alternativen
Es gibt inzwischen auch speziell histamingeprüfte alkoholfreie Weine, bei denen der Histamingehalt unter der Nachweisgrenze von 0,25 mg/l liegt. Diese histaminfreien Weine bieten eine gute Lösung für Menschen, die besonders empfindlich auf Histamin reagieren.
Proxy-Weine hingegen, wenn sie aus unfermentierten Rohstoffen wie Säften, Tees und Kräuterauszügen hergestellt werden, enthalten kein oder wenigstens kaum Histamin. Werden beider Herstellung fermentierte Produkte wie Komucha verwendete steigt der Hinstamingehalt an.
Wie unterscheidet sich der Geschmack von alkoholfreiem und alkoholhaltigem Wein?
Alkoholfreier Wein schmeckt anders als Wein mit Alkohol. Dafür gibt es mehrere Gründe:
- Alkohol ist ein wichtiger Träger von Aromen. Fehlt er, geht ein Teil dieser Aromen verloren. Diese werden zwar später hinzugefügt, können aber nicht immer den gleichen Geschmack vermitteln.
- Betäubung der Geschmacksnerven: Alkohol unterdrückt die Säurewahrnehmung im Mund. Daher wirkt alkoholfreier Wein oft saurer. Oft wird daher Zucker hinzugefügt, um den Geschmack auszugleichen.
- Kohlensäure: Wie Alkohol stimuliert auch Kohlensäure den Trigeminusnerv und verändert die Wahrnehmung des Weins. Dieser Effekt ist besonders bei alkoholfreiem Sekt spürbar, weshalb er geschmacklich näher an originalem Sekt liegt als alkoholfreier Wein an normalem Wein.
Kaloriengehalt von alkoholfreiem Wein
Ein weiterer Vorteil von Wein ohne Alkohol ist, dass er im Vergleich zu herkömmlichem Wein wesentlich kalorienfreundlicher ist. Alkoholfreier Wein enthält oft deutlich weniger Kalorien und ist somit eine gute Wahl für alle, die auf ihre Kalorienzufuhr achten.
Wein vegan und alkoholfrei
Zunehmend bieten Weingüter auch vegane, alkoholfreie Weine an. Bei deren Herstellung wird auf tierische Produkte wie Gelatine oder Eiweiß verzichtet, weshalb sie sich besonders für Veganer eignen.
Welcher alkoholfreie Wein ist der Beste?
Die Wahl des besten alkoholfreien Weins hängt von verschiedenen Faktoren ab:
- Hast du eine Histaminintoleranz? Achte auf histamingeprüfte Weine und bevorzuge alkoholfreien Weißwein. Oder probiere einen Proxy-Wein.
- Du achtest auf eine gesunde Ernährung? Dann wähle einen kalorienarmen Wein.
- Feierliche Anlässe? Dann greife zu alkoholfreiem Sekt oder Champagner.
- Du bist schwanger oder musst Auto fahren? Alkoholfreier Wein ist in all diesen Fällen eine gute Alternative.
Fazit:
Alkoholfreier Wein ist nicht nur für Menschen mit Histaminunverträglichkeit eine großartige Wahl, sondern auch eine Möglichkeit, den Weingenuss ohne Alkohol zu erleben. Wer auf Histamin reagiert, sollte auf speziell histamingeprüfte Weine achten. Gleichzeitig kann man von einer breiten Auswahl an alkoholfreien Weinen und Proxy-Weinen profitieren, die den Genuss ohne die Nebenwirkungen von Alkohol ermöglichen.